… in Deutschland
Das historische Gebäude “Alte Gerberei” in Hillesheim in der mörderischen Eifel hat sich im Herbst 2007 in einen weiteren unverwechselbaren Magneten für Krimifans aus dem ganzen deutschsprachigen Raum verwandelt.
Im September 2007 wurde “Das Kriminalhaus” in den Räumen des altehrwürdigen Gebäudes in der Augustinerstraße 4 eröffnet. Ein ganzes Gebäude im Zeichen der Kriminalliteratur: Die “Buchhandlung Lesezeichen”, der “KBV-Krimiverlag”, das “Deutsche Krimi-Archiv” (ca. 26.000 Bände) und das Krimicafé “Café Sherlock” unter einem Dach. Hier begegnen Sie Sherlock Holmes, Miss Marple, Siggi Baumeister und Co.
“Das Kriminalhaus” lädt ein zu einem schaurig-schönen Bummel durch die Welt der Kriminalliteratur.
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Im Zentrum des grünen Halbinsel Butjadingen ist das Verbrechen zu Hause: 4.500 deutschsprachige und schaurig schöne Exponate aus den Jahren 1792 bis 1945 beweisen, wie groß die Tradition des Genres ist. Die Bücher sind chronologisch geordnet, so dass man die Geschichte der Kriminalliteratur hervorragend verfolgen kann. Für Buchliebhaber besonders interessant: die farbig gestalteten Buchumschläge der vergangenen Jahrhunderte.
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Das bedeutendste Rechtskundemuseum der Bundesrepublik gibt einen umfassenden Einblick in das Rechtsgeschehen, die Gesetze und Strafen der vergangenen 1000 Jahre.
Dargestellt wird die Entwicklung der Gesetzgebung bis zum 19. Jahrhundert. Der Ablauf des mittelalterlichen Strafprozesses, Instrumente der Folter und Geräte zum Vollzug der Leibes- und Lebensstrafen werden gezeigt, ebenso die Geräte zum Vollzug der Ehrenstrafen, wie Halsgeigen für zänkische Frauen, Schandmasken oder Pranger.
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In den Räumlichkeiten des ehemaligen Polizeigewahrsams (Polizeigefängnis), bietet das Kriminalmuseum auf ca. 100 Quadratmetern mit zahlreichen Exponaten, Akten mit Lichtbildern und einer umfassenden Waffensammlung aus spektakulären Kriminalfällen, Suizide, sowie aus tödlichen Unglücks- und Unfällen zahlreiches Anschauungsmaterial mit Lehr- und Informationscharakter.
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… in Österreich
In einem der ältesten Häuser der Leopoldstadt, dem sogenannten „Seifensiederhaus”, welches nachweislich lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung im Jahre 1685 errichtet wurde, ist das Wiener Kriminalmuseum, vereinigt mit dem traditionsreichen Museum der Bundespolizeidirektion Wien (ehem. k.k. Polizeimuseum) untergebracht.
In zwanzig Räumen wird die die Geschichte des Justiz- und Polizeiwesens sowie der Kriminalität vom späten Mittelalter bis in die neue Zeit präsentiert.
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Österreichisches Kriminalmuseum
Das Österreichische Kriminalmuseum dokumentiert in mehr als 20 Schauräumen des Schlosses Scharnstein die Geschichte des österr. Justiz-und Sicherheitswesens vom späten Mittelalter bis in unsere Zeit.
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Das Kriminalmuseum wurde 1896 von dem Grazer Juristen Hans Groß gegründet. Er war zu dieser Zeit Untersuchungsrichter am Landesgericht für Strafsachen in Graz. Das Groß‘sche Kriminalmuseum war kein Museum der herkömmlichen Art, sondern wurde als Lehrmittelsammlung errichtet, die zur Ausbildung von Studenten, Untersuchungsrichtern und Kriminalbeamten dienen sollte. Die Sammlung der verschiedensten corpora delicti war das Spiegelbild seiner leidenschaflichen Begeisterung für sachliche Beweismittel. Seiner Meinung nach ist eine aufgefundene Spur oder ein mikroskopisches Präparat ein unbestechliches, einwandfreies Zeugnis, bei dem Irrtum und einseitige Auffassung ausgeschlossen sind.
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… in der Schweiz
Im Jahre 1901 schuf die Kantonspolizei Zürich das erste Kriminalmuseum der Schweiz. Es diente damals der Ausbildung des Polizeinachwuchses. Im Laufe der Zeit wurde das Museum neu gestaltet und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Heute verteilt sich die Ausstellung in der Polizeikaserne auf einer Fläche von ca. 700 m2. Eine Multivision-Diashow dokumentiert die Geschichte der Justiz und die Entwicklung der Kantonspolizei Zürich.
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… und im Rest der Welt
Musee de la Prefecture de Police, Paris
Das Pariser Polizeimuseum bietet Akten und Dokumente aus der reichhaltigen Kriminalgeschichte der Metropole. Vom Fahndungsplakat bis zu Meldungen über erfolgreiche Hinrichtungen. Höhepunkt der Sammlung sind die Unterlagen über die Verhalftung Ravaillacs, dem Mörder von Henri IV.
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Wo könnte das Verbrechen schöner sein als in London. Eine Sammlung spektakulärer Dokumente aus der mörderischen Geschichte der Themse-Stadt. Von Jack the Ripper bis zum spektakulären Postraub.
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Vom Klu Klux Klan über Folterinstrumente bis hin zu den Nazis, in Newents ehemaligen Knast wird die gesamte Bandbreite des Verbrechens präsentiert. Nichts für schwache Nerven. Und teilweise auch nicht jugendfrei!
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Sherlock Holmes Museum, London
Natürlich liegt das Sherlock Holmes Museum in Londons Baker Street. Alles um Leben und London des weltberühmten Detektivs.
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Kannibalismus, Massenmord, Serienkiller, dieses Internet-Museum informiert über die spektakulärsten Mordfälle in der Geschichte Englands.
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Eiserne Jungfrauen oder Brandzeichen, nach einem Besuch im Museo del Purgatorio sieht man die Ewige Stadt mit anderen Augen.
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Crime & Punishment Museun, Ashborn
Alles zum Thema Knast und Hinrichtung. Für die ganz Harten gibt’s ein Tässchen Kaffee im Last Meal Cafe. Ab 10 Leute bitte Plätze reservieren!
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Police Museum of Northern Ireland, Belfast
Die Ausstellung bietet Informationen zur Polizei- und Verbrechensgeschichte in Irland, das Spektrum reicht von historischen Uniformen bis zu spektakulären Kriminalfällen.
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Hüte, Helme, Uniformen, Schlagstöcke …
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Gegenständliche Beweisstücke von Kriminalfällen von Mitte der 60er Jahre. Berühmte ungarische Fälle auf Maketten und Fotos. Reliquien der Polizei (Abzeichen, ungarische und ausländische Uniformen usw.).

Das Kriminalhaus
Kriminalmuseum Bremerhaven




Die für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 nominierten Romane
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