Der Friedrich-Glauser-Preis 2009
in der Kategorie ‘Debütroman’ wurde verliehen an:
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Lucie Klassen -
Der 13. Brief (Grafit)
Lila Ziegler will nicht studieren, flieht nach Bochum und landet in einer Männerwirtschaft, bei dem Privatdetektiven Ben Danner und mitten in einem Fall.
Eine temporeiche Geschichte einer jungen Frau, die Kind, Teen und Erwachsene in einer Person ist. Lucie Klassen unterhält in einer lockeren Sprache und überzeugt durch Spannung und überraschende Wendungen.
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… nominiert waren außerdem:
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Oliver Pötzsch -
Die Henkerstochter (Ullstein)
Eindeutig Hexenwerk: Ein sterbender Junge mit einer Tätowierung. Die Hebamme wird beschuldigt. Der Henker Jakob Kuisl soll ihr unter Folter ein Geständnis entlocken, doch er ist überzeugt: die alte Frau ist unschuldig.
Ein detailreiches Krimiszenario aus dem Mittelalter, das einen Außenseiterberuf in den Mittelpunkt des Geschehens rückt – und dabei auch viele Überraschungen des Henkeralltags beschreibt. Wer hätte zum Beispiel gedacht, dass Henker auch Heiler waren?
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Jochen Rausch -
Restlicht (KiWi)
Das Verschwinden seiner Freundin veranlasst Peter Bloom nach Amerika auszuwandern. Als er dreißig Jahre später zurückkehrt, um seinen Vater zu besuchen, wird das Skelett einer jungen Frau gefunden, die im Sommer 1975 ermordet wurde. Das war auch der letzte Sommer mit Astrid.
Ein Stück persönlicher Vergangenheitsbewältigung in einer Kleinstadt vor dem Hintergrund deutsch/deutscher Geschichte.
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Linus Reichlin -
Die Sehnsucht der Atome (Eichborn)
Ein Inspektor mit einer Schwäche für Quantenphysik, eine blinde Schönheit und ein mysteriöser Fall, der mit den Lokalitäten verschiedener Kontinente konfrontiert.
Die Figuren und Situationen, die sich durch Amsterdam, USA und Mexiko bewegen, sind skurril und überhöhen sich gar ins Surreal-symbolische. Eine wohltuende Abkehr von der regional begrenzten Krimilandschaft.
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Amaryllis Sommerer -
Selmas Zeichen (Milena)
Die Ärztin Selma Seiler ist stolz darauf endlich selbstständig zu sein. Sie bezieht eine Wohnung mit angeschlossener Praxis. Ihr Nachbar Harrlich, ist davon überzeugt, dass er immer schon auf Selma gewartet hat.
Selmas Zeichen ist ein spannender, ungewöhnlicher Psychothriller, ein atmosphärisch dichtes Stalker-Szenario, erzählt im Bewusstseinsstrom von Täter und Opfer. Diese Konstruktion erfordert Mut und literarisches Talent. Die Autorin besitzt beides.
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Für den Friedrich-Glauser-Preis, dem Autorenpreis deutsche Kriminalliteratur 2009, konnten deutschsprachige Kriminalromane eingereicht werden, die im Jahr 2008 erstmals und als Debütroman der Autorin/des Autors erschienen sind (Originalausgaben)
- es wurden 78 Titel bei der Jury eingereicht.
Der Preis in der Kategorie ‘Debütroman’ ist mit 1.500€ in bar in nicht fortlaufend nummerierten Scheinen dotiert.
Die Preisträgerin wurde auf dem “Tango Criminale”, der großen Abschlußgala bei der CRIMINALE in Singen am Samstag, den 9. Mai 2009 verkündet und geehrt.
Jury-Organisation
Heidi Rehn
E-Mail


Die Augen der Toten
Das Syndikat 2009