Jörg Juretzka
1955 in Mülheim/Ruhr geboren, schreibt, seitdem er denken kann – „also seit meinem 35. Lebensjahr“. Ihm gelang mit seiner eigenwilligen Kristof-Kryszinski-Reihe bisher vor allem Achtungserfolge. Sowohl 'Prickel' als auch 'Der Willy ist weg' wurden mit dem Deutschen Krimi-Preis ausgezeichnet. Dabei sind seine Romane ebenso kantig markant wie der Autor, der Raymond Chandler zu seinem Idol erklärt, gelernter Blockhüttenbauer in Kanada ist und mit seinen Büchern sowenig verdiente, dass er bis zu 'Equinox' hauptberuflich Tischler blieb. Seitdem bestimmt nur noch das Schreiben seinen beruflichen Alltag, Juretzka arbeitet als Drehbuchautor an einer Sitcom für Pro Sieben und der Equinox-Verfilmung, für die sich Peter Thorwarth („Was nicht passt, wird passend gemacht“) verantwortlich zeigen wird.
Jörg Juretzka wurde zweimal in Folge (2003 für 'Fallera' und 2004 für 'Equinox') für den Friedrich-Glauser-Preis nominiert, 2006 wurde ihm der Literaturpreis Ruhr verliehen.






Die für den Friedrich-Glauser-Preis 2010 nominierten Romane
Das Syndikat 2009