Der stumme Bruder
Claudia Rikl

Rowohlt Taschenbuch Verlag

Taschenbuch

ISBN 978-3-4992-7505-0
1. Auflage

10,– € [D], 10,30 € [A]
Nach «Das Ende des Schweigens» der zweite Erfolgsroman der Leipziger Autorin um Kommissar Herzberg, der Spannung mit Zeitgeschichte und aktuellen Themen verbindet. In einem kleinen Ort in Mecklenburg soll ein mächtiger Agrarunternehmer in aller Stille beerdigt werden. Schnell fallen dem Kriminalhauptkommissar Ungereimtheiten auf. War es Mord? Die Einwohner von Lichtenfels jedoch schweigen. Niemand scheint aus dem Tod des Gutsbesitzers und glühenden Nazis einen Vorteil zu ziehen. Erst als Herzberg die Ältesten des Dorfes zum Reden bringt, kommt Bewegung in den Fall. Die Spur führt in die letzten Kriegstage im Jahr 1945, als die Rote Armee durch Mecklenburg zog. Damals geschah in Lichtenfels ein unaussprechlich grausames Verbrechen.
Claudia Rikl

© Foto: Foto Rechtnitz

Claudia Rikl

Ich bin in Naumburg geboren und dort aufgewachsen, habe zur Wendezeit in Schulpforte Abi gemacht. Die Zeit der Demonstrationen und überfüllten Kirchen, des Zusammenbruchs und Neubeginns war prägend, das merkt man meinen Romanen bis heute an. Ich bin Juristin und Literaturwissenschaftlerin sowie Schreibdozentin und lebe in Leipzig. Im Jahr 2018 und 2019 erschienen bei Rowohlt meine Kriminalromane "Das Ende des Schweigens" und "Der stumme Bruder", in denen der Neubrandenburger Michael Herzberg ermittelt, der in den Achtzigern im Stasiknast Bautzen II eingesessen hat. Danach habe ich das Genre verlassen und 2023 bei Ullstein als Liv Marie Bahrow den Roman "Wellenkinder" veröffentlicht. Anfang März 2026 erscheint dort "Elbland", ein Roman über die Suche nach verschwiegenen Wurzeln in Böhmen, die ich mit meiner Hauptfigur Nina teile.