Zwei auf Norderney
Christian Hofbauer
DP DIGITAL PUBLISHERS
Da ist mächtig was los auf Norderney! Der tollpatschige bayrische Jungpolizist Georg Pampelhuber wird auf die Nordseeinsel Norderney zwangsversetzt. In der neuen, sehr kleinen Zwei-Personen-Inselwache trifft er auf seinen noch jüngeren Vorgesetzten Matthis Jüllich. Statt Urlaubsidylle pur warten jede Menge offene Fragen auf sie: Welche dubiosen Geschäfte gehen im Rathaus vor sich? Was hat ein toter Jogger am Strand zu suchen? Und wo um alles in der Welt steht der verdammte Polizeicaddy?
Christian Hofbauer
Christian Hofbauer ist als Autor, Audio Engineer und Musiker tätig. Er wurde 1990 in Weinheim an der Bergstraße geboren. Der gebürtige Weinheimer stammt aus einer bayrischen Familie und verbrachte viel Zeit bei seinen Großeltern in Bayern. Das ist wohl auch der Grund, weshalb er seine bayrischen Wurzeln nie abgelegt hat und immer noch einen starken Bezug zur Sprache und Kultur pflegt. Während der Pandemie erfüllte sich Christian Hofbauer einen Kindheitstraum und schrieb seine erste Krimikomödie. Hierbei entdeckte er nicht nur sein sprachliches Talent, sondern auch seine wahre Leidenschaft.
Egal ob Kulturbühne, Buchladen, Gaststätte, Privat- oder Firmenveranstaltung. Ich und meine Agentur freut sich über jede unverbindliche Anfrage an: event@castlegate-agency.com
Fragen der SYNDIKATS-Redaktion an Christian Hofbauer
Wo schreibst du am liebsten?
Da gibt es für mich zwei Orte. Einmal natürlich in meinem Büro. Hier habe ich meine Ruhe und bei kreativen Pausen einen schönen Ausblick auf den Wald, der sich um unser kleines idyllisches Dorf erstreckt. Der zweite Ort befindet sich ein Stockwerk höher im Haus. Hier habe ich auf dem Schreibtisch einen Schallplattenspieler stehen. Gerade Abends, wenn sich eine schöne alte Platte auf dem Teller dreht liebe ich es mit dem Füller auf meinen Blöcken neue Geschichten und Kapitel mit der Hand zu schreiben.
Welcher ist dein Lieblingskrimi?
Das ist für mich keine leichte Frage, da ich wirklich viel und breitgefächert lese, ich finde gerade als Autor kann man viel von seinen Kolleg:innen lernen. Aber natürlich gibt es auch Bücher an denen ich im Buchladen nicht vorbei komme, ohne mit ihnen an die Kasse zu watscheln. Das wären z.B. John Grisham, Dean Koontz, Dan Brown, Stephen King, Sebastian Fitzek, Arno Strobel und auf jeden Fall Helge Schneider.
Dein Lieblingskollege/Lieblingskollegin?
Ich durfte als Musiker, aber auch als Autor schon einige Kolleg:innen aus der Branche kennenlernen und es gibt da eine Sache, die mir in all der Zeit aufgefallen ist. Je erfolgreicher der oder die Kollegin ist, umso netter und entspannter sind die Gespräche.
Warum bist du im SYNDIKAT?
Als freiberuflicher Autor ist man ja doch ein bisschen auf sich selbst gestellt und kommt oft an Punkte im Leben, an denen der ein oder andere Ratschlag gut tun würde. Gerade durch die Gruppenstammtische und der daraus konsultierende Austausch ist das SYNDIKAT für mich eine tolle Sache.
Dein Sehnsuchtsort?
Ich liebe das Meer und mein Herz schlägt natürlich auch für kleinere Inseln wie z.B. Norderney. :-)
Deine persönlich meist gehasste Frage?
Ich hätte nie gedacht, dass ich mit der Idee von zwei chaotischen Polizisten die auf Norderney ihr Unwesen treiben so weit komme. Ich habe es natürlich gehofft mit meinen Geschichten einen Verlag zu finden der gut arbeitet und mit mir etwas aufbaut. Ich weiß aber auch, dass ich hier unfassbar viel Glück gehabt habe und es ist ein Traum so ein großes Interesse an meiner Arbeit zu spüren, deshalb beantworte ich gerne jede Frage, auch wenn ich die ein oder andere Frage zum dreißigsten Mal am Tag beantworten muss.
Leseprobe
Prolog
Die ersten Strahlen der Sonne erreichten Norderney, für die Nacht war es an der Zeit, dem Morgen zu weichen. Ein sanftes Meeresrauschen bettete den Weststrand in eine himmlische Ruhe. Leise wehte eine laue Brise vom menschenleeren Strand in Richtung des Nobelviertels.
Flott öffnete sich die Haustür der ersten Villa in der Straße. Der Hausherr verließ wie jeden Morgen sehr früh sein Anwesen, um eine Runde am nahegelegenen Strand zu joggen. Er kniff ein Auge zu, als ihn die ersten Sonnenstrahlen blendeten. Langsam bildeten sich feine Schweißtropfen auf seiner erst kürzlich frisch nachrasierten Glatze und rannen ihm über das freundliche Gesicht.
Er hatte kaum zweihundert Meter bis zum Strand. Hier konnte er seine Seele baumeln und seinen Geist schweifen lassen. Dies war die Route, welche er täglich wählte. Er liebte die Ruhe und Einsamkeit, bevor der hektische Betrieb an den Stränden Norderneys eintrat. Zwischen dem Strand und der Brandung fand er immer die Kraft, die ihn durch seinen anstrengenden Tag brachte. Er liebte es, bei Tagesanbruch als Erster seine Spuren in den frisch ausgewaschenen Sand zu setzen. Denn schlussendlich war er derjenige, der vorangehen musste. Es war schon eine große Verantwortung, mit welcher er Tag für Tag zurechtkommen musste. Ihm war es einfach wichtig, immer alle Interessen zu vertreten, und somit einen angemessenen Mittelweg zu finden.
Er erhöhte seine Geschwindigkeit, während seine Gedanken tief um eine komplizierte Angelegenheit kreisten. Wie sollte er dieser Lage nur Herr werden? Langsam sammelten sich dicke Schweißtropfen auf seiner hohen Stirn und zogen ihre feuchten Bahnen über seine Wangen.
Was ihn jedoch am meisten störte, war, dass sein bester Freund aus Kindestagen, und gleichzeitig auch ein Kind der Insel genau wie er, zum ersten Mal nicht auf seiner Seite stand. Obwohl sie sich einst gegenseitig geschworen hatten, immer im Sinne ihrer Philosophie zu handeln.
Seine Füße versanken angenehm im Sand, mit flotten Schritten war er kurz vor seinem täglichen Etappenziel: einem alten, fast schon morschen Fischersteg. Den weißlackierten, angerosteten Anlegepoller des Stegs klatschte er stets ab und kehrte danach um, den ganzen Weg zurück nach Hause joggend. Anschließend ging es sofort unter die Dusche. Erfrischt weckte er dann seine Familie. Sobald dies erledigt war, gab es das Frühstück. Dann ging es ab in die Arbeit. Das machte er jeden Tag so, egal bei welchem Wetter. Doch heute sollte ein anderes Schicksal auf ihn warten.
Ein Mann, schmächtig, keine ein Meter achtzig groß, saß wartend auf dem weißen Anlegepoller. Ein dunkler Pullover verbarg seinen Oberkörper, die aufgezogene Kapuze verdeckte sein Gesicht. Seine Hände steckten lässig in die Bauchtasche gestemmt. Schon von Weitem sah der Jogger die Gestalt auf dem Poller sitzen. Eigentlich wäre er dieser mysteriösen, dunklen Gestalt lieber ausgewichen. Aber sein Ehrgeiz, den Poller wie jeden Morgen abzuklatschen, war groß. Daher schlug er wie gewohnt den Weg zum Steg ein, steuerte zielstrebig auf den weißen Poller und den Mann zu. Seine Gedanken kreisten immer noch um die aktuellen Probleme seiner Projekte. Der alte Steg knarzte wie gewohnt, als seine flotten Schritte das Holz in Schwingung versetzten. Kurz vor dem Ziel blickte er in das im Dunkeln verborgene Gesicht, konnte jedoch nur grobe Konturen erkennen. Die fremde Gestalt sagte auf einmal seinen Namen mit einer so markanten Stimme, dass ihn der Schreck umgehend aus seiner Gedankenwelt riss. Ihm kam die Stimme bekannt vor, doch wusste er nicht, wie er jene zuordnen sollte. Seine Augen vermochten sich nicht auf das verborgene, dunkle Gesicht einzustellen, und seine Reaktion kam zu spät. Blitzschnell zog der Fremde eine Waffe aus der Bauchtasche seines Pullovers. Es gab nur einen gedämpften Knall, nur einen Schuss, eine Kugel, aber diese schlug ihm direkt in die Brust ein.
Alles ging so schnell. Als er den Knall hörte, sah er etwas Rotes aus seiner Brust spritzen, spürte einen Stich wie noch nie zuvor in seinem Leben, bevor die Dunkelheit ihn in der Sekundenschnelle eines Gedankens aus dem Leben riss.
Der Schütze ergriff sofort die Flucht, als er sah, dass er genau das Herz getroffen hatte.
So lauteten die Regeln.
Kein Leiden, keine aufwendige Sauerei. Einfach seriös, ohne großes Reden, eine Kugel ins Herz. Denn der feine Herr wusste ganz genau, wofür seine Strafe war.
Lesungen & Buchvorstellungen
| Wann | Was | Wo |
|---|---|---|
| 28. Feb. 26 10:30 Uhr |
Meet & Greet auf der Stuttgarter Buchmesse Am Stand meines Verlags dp DIGITAL PUBLISHERS |
Schwabenlandhalle 70734 Fellbach |
| 11. Apr. 26 10:00 Uhr |
Die LibeRatisbona 2026 Auf Streife Tour 2026 |
Marinaforum Regensburg 93055 Regensburg |
| 12. Apr. 26 10:00 Uhr |
Die LibeRatisbona 2026 Auf Streife Tour 2026 |
Marinaforum Regensburg 93055 Regensburg |
| 18. Apr. 26 11:00 Uhr |
Buchmesse Rosenheim Auf Streife Tour 2026 |
Gasthof Höhensteiger 83024 Rosenheim |
| 19. Apr. 26 10:00 Uhr |
Buchmesse Rosenheim Auf Streife Tour 2026 |
Gasthof Höhensteiger 83024 Rosenheim |
| 25. Apr. 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 26. Apr. 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 27. Apr. 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 28. Apr. 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 29. Apr. 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 30. Apr. 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 01. Mai 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 02. Mai 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 03. Mai 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 04. Mai 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 05. Mai 26 09:00 Uhr |
Maimarkt Mannheim Auf Streife Tour 2026 |
Maimarkt Mannheim 68163 Mannheim |
| 16. Mai 26 10:00 Uhr |
Buchmesse Gießen Auf Streife Tour 2026 |
Hessenhalle 35398 Gießen |
| 17. Mai 26 10:00 Uhr |
Buchmesse Gießen Auf Streife Tour 2026 |
Hessenhalle 35398 Gießen |
