metamorphosen. Zeitschrift für Literatur
Raoul Biltgen

Elfenbein

Taschenbuch

ISBN 978-3-9616-0903-1

10,– € [D], SFr. 13,60 [CH], 10,30 € [A]
Die 65. Ausgabe der Literaturzeitschrift "metamorphosen" versammelt zeitgenössische deutschsprachige Literatur: Lyrik und Prosa. Das selbstironische Motto "Man spricht deutsch" spielt auf Hanns Christian Müllers und Gerhart Polts Filmkomödie (fast) identischen Titels an, in der vermeintlich typisch Deutsches (z. B. Korrektheit, Sauberkeit, Pünktlichkeit) auf vermeintlich typisch Italienisches (z. B. Leichtigkeit) trifft. All dies ist natürlich Quatsch, denn Deutsch spricht und schreibt ja auch manch Luxemburger, Belgier, Italiener, Franzose (und natürlich die meisten Österreicher, Schweizer, Liechtensteiner usw.) ... Deshalb soll auch der eine oder die andere aus jenen Randzonen des deutschen Sprachraums in dieser Ausgabe zu Wort kommen.
Raoul Biltgen

© Philippe Matsas

Raoul Biltgen

geboren 1974 in Luxemburg. 1993 Umzug nach Wien. Schauspielausbildung in Wien. Dann Ensemblemitglied am Landestheater Bregenz, anschließend Dramaturg am Theater der Jugend Wien. Seit 2003 freischaffender Schriftsteller, Schauspieler und Theatermacher. Seit 2015 zusätzlich als Psychotherapeut bei der Männerberatung Wien und einige Jahre lang in der Justizanstalt Sonnberg tätig. Seine knapp 50 Theaterstücke wurden bisher in Europa, Mexiko und China gespielt. Er ist Autor mehrerer Bücher (zuletzt "Adam spricht") und zahlreicher Kurzgeschichten. Preisträger des niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreises 2017. Raoul Biltgen hat 2021 den GLAUSER in der Kategorie Kurzkrimi gewonnen. Zuvor war er bereits vier Mal nominiert (2014, 2017, 2020 und 2021 in der Kategorie Kurzkrimi, 2018 in der Kategorie Roman). Raoul Biltgen stand schon einmal unter Mordverdacht.