Wir sprechen vom Wasser
Karla Letterman
„Wasser“ – zerstörerische und heilsame Kräfte verbinden sich darin zu einem faszinierenden Widerspruch, der die menschliche Hybris herausfordert und die Phantasie entzündet. Die Verfasserinnen dieser Anthologie nähern sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit unterschiedlichen Textgenres. Die Autorinnen kommen aus unterschiedlichen Generationen und Regionen, haben unterschiedliche biografische Hintergründe, in die auch Zeitgeschichte und ihre Geschichte als Künstlerinnen einfließen. So finden sich hier Lyrik und Prosa – Naturlyrik, politische Texte, lustige und nachdenkliche Gedichte, Parabeln, Kurzgeschichten und sogar eine Kriminalgeschichte. Die Anordnung folgt einer Wellenbewegung durch ein Themenfeld von großer inhaltlicher Spanne über politische und wissenschaftliche bis hin zu philosophischen und spirituellen Facetten.

© Thomas Schmitt-Schech
Karla Letterman
Identifizierende Merkmale werden sicherheitshalber geheim gehalten. Zeugen sollen höchstens die klassischen Aussagen "mittelgroß, mittelalt, mittelschlank, mittelblond, Augenfarbe unbekannt" zu Protokoll geben.
Die Autorin bzw. ihr Alter Ego genoss (tatsächlich!) eine journalistische Ausbildung und absolvierte ein Informatikstudium. Das beste aus beidem - Faktensuche und Fehlersuche - kombiniert sie seit 2015, um verwirrende Fährten zu legen. Denn sie weiß, wie umgekehrt die Spurensuche funktioniert.
Ihr erster Kriminalroman, der Harzkrimi Die Hexenpapiere, erschien 2018. Ein Jahr später folgte Jenseits der Spur, 2020 schließlich wurde die Harz-Trilogie mit Wer mit Wölfen spielt komplettiert.
Seit 2019 schreibt Karla Letterman auch Kurzgeschichten und Erzählungen. Ihr erster Band Von Lübeck bis Laboe (zusammen mit Ute Scharmann) ist 2020 erschienen, 2021 folgte letztlich tödlich. Außerdem erscheinen ihre Geschichten in Anthologien.
2021 wurde der erste Handarbeitskrimi, Mörderische Masche, bei dtv veröffentlicht, es folgte im selben Verlag Grausames Garn.
Mittlerweile zog es die Autorin nicht nur pesönlich, sondern auch literarisch nach Lübeck. Folgerichtig ermittelt ihre Trauerrednerin Penni Sattler in der altehrwürdigen Hansestadt. 2024 löste sie in Die Trauerrednerin und der tote Tenor den verwickelten Fall um einen Chorsänger an der verwinkelten Musikhochschule. 2025 folgte mit Die Trauerrednerin und der verschwundene Bote ein spannendes Verwirrspiel um die geheimnisvollen Wege eines Pizzaboten.
