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News

Real Cases und Witziges. Heute: Folge 23 (Teil1)

20. Jan. 2026
Kategorie: News

REAL CASES - spannend, kurios, lustig und manchmal unglaublich, aber wahr!

Kann der Vergewaltiger und Mörder von Amy Lopez nach 31 Jahren ermittelt werden?

Heute erinnert sich unser SYNDIKATS-Mitglied Jörg Schmitt-Kilian“ (Kriminalhauptkommissar a.D.) an einen spektakulären bis heute ungeklärten Mordfall aus dem Jahre 1994. Im zweiten Teil beschreibt er, wie in seinem 2018 erschienenen Krimi VERSCHWUNDEN dieser Fall literarisch gelöst wurde. Im dritten Teil erklärt Schmitt-Kilian, warum die Kripo diesen cold case 2025 erneut „aufrollt“ und wieso das in „Aktenzeichen XY“ beschriebene Täterprofil „seiner literarischen Lösung“ ähnelt.


 Real Cases Folge23 Teil1

 

 

 

 


 

1. Wer hat Amy Lopez ermordet?

Der bis heute unaufgeklärte Mord an der jungen Amerikanerin Amy Lopez ist nur einer von vielen Mordfällen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Koblenz der nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch bei vielen Frauen und Männern im Polizeidienst große Betroffenheit ausgelöst hat. Aber wir müssen bei den Ermittlungen in sogenannten „Leichensachen“ (der Mensch wird im wahrsten Sinne des Wortes zur Sache) professionell agieren, uns „gefühlsmäßig distanzieren“ und dürfen uns nicht „von falscher Trauer täuschen“ lassen. Das ist „leichter gesagt als getan“, besonders wenn man die Opfer persönlich kennt. Es macht einen Unterschied, ob unbekannte Tote vor uns auf dem Obduktionstisch liegen oder ob wir diese Menschen lebend gekannt haben.

Zwei Mordfälle in der nahen Vergangenheit haben mich besonders berührt: die Ermordung von Waltraud und Heinrich Schemmer durch die eigene Schwiegertochter und das Auffinden der kopflosen Leiche des Obdachlosen Gerd Straten an seiner Schlafstelle auf dem Koblenzer Hauptfriedhof. Ich kannte das Ehepaar Schemmer und Gert Straten persönlich. Waltraud und Heinrich Schemmer hatte in „meinem“ Koblenzer Stadtteil Goldgrube, einen kleinen Lebensmittelmarkt wo ich beide mehrmals im Monat beim Einkaufen getroffen habe. Bevor Gert Straten obdachlos wurde hatte er in seiner Galerie für unsere Familie alte Fotos der Großeltern gerahmt. Mordfälle wie die des Ehepaars Schemmer und Gert Straten gehen weit über das hinaus, was im Polizeialltag zur Routine gehört. Solche Fälle „nimmt man mit nach Hause“. Kaum jemand der nach Dienstschluss „loslassen“ kann. Wir spüren bei dem Versuch professionelle Distanz zu wahren oft unsere persönliche Betroffenheit, wenn Tat und Opfer so nahe an der eigenen Lebenswelt angesiedelt sind. Reale Erlebnisse dienen aber auch als Inspiration für meine Bücher, denn sie zeigen, wie dünn die Trennlinie zwischen der Realität des polizeilichen Alltags und meiner Fantasie als Autor verläuft. Und gerade deshalb beschreibe ich in meinen Krimis weniger die Grausamkeit der Taten, sondern konzentriere mich auf menschliche Abgründe, die Stärke der Überlebenden und möchte meiner Leserschaft die Gefühlswelten von Frauen und Männern im Polizeidienst näherbringen.

Während der Mord an dem Ehepaar Schemmer mit außergewöhnlichen Ermittlungsmethoden geklärt werden konnte, ist die Enthauptung von Gert Straten weiterhin ein Cold Case und so verringert sich mit jedem Tag die Chance diesen grausamen und außergewöhnlichen Mordfall aufzuklären. Gert war kein typischer Obdachloser, er trank keinen Alkohol, wurde nie gewalttätig, war gebildet und ich habe ihn oft in der Stadtbibliothek getroffen. Allzu häufig begegnen wir wohnungslosen Menschen mit Vorurteilen aber hinter jedem Einzelschicksal verbirgt eine eigene Geschichte. Es sind Begegnungen wie diese, die einem bewusst machen, wie schnell jemand aus dem gesellschaftlichen Raster fallen kann. Ich habe mich nach dem Mord an Gert an Begegnungen mit „Pennern“ während meiner Dienstzeit als junger Polizist auf der Münzwache und bei Recherchen in Amsterdam, Berlin und Hamburg für mein bei LÜBBE erschienenes Buch Sucht ist in der feinsten Hütte erinnert. Ich lernte als Straßenmusikant viele sympathische Menschen und dramatische Schicksale kennen und mir wurde bewusst, wie oft wir Obdachlose in eine Schublade stecken, ohne zu wissen, warum sie „kein Dach über dem Kopf haben“. Es gibt zahlreiche Gründe, warum Menschen obdachlos werden aber keinen einzigen sie zu verachten.

Aber zurück zu unserem cold case: Am 26. September 1994 wollte die 24-Jährige Amy Lopez zur Festung Ehrenbreitstein wandern und glaubwürdige Zeugen hatten die junge Frau noch gegen 8:50 Uhr gesehen. Nur kurze Zeit später muss sie ihren Mörder getroffen haben, denn bereits um 10:15 Uhr entdeckten zwei Jugendliche Amys nackte Leiche in einem abseits vom Pfad gelegenen Nebengebäude unterhalb der Festung. Amy Lopez wurde sexuell misshandelt und auf äußerst brutale Art ermordet.

Bereits 1994 sind wir davon ausgegangen, dass es sich bei Amy Lopez um ein „Zufallsopfer“ handelt. Die junge Frau war „zur falschen Zeit am falschen Ort“. Vermutlich hatte Amy den Täter nach dem Weg gefragt und dieser bot er ihn, sie zu begleiten und zerrte sie in den abseits des Pfads gelegenen Raum. den nur „Ortkundige“ kennen und diese Erkenntnis führte mich zu „meinem“ Täter aus dem nahegelegenen Mühlental. Im zweiten Teil erkläre ich, wie in VERSCHWUNDEN zwei wahre Fälle zu einer Story geschmolzen sind und vermutlich hat sich schon mancher SYNDIE gefragt, ob die schriftstellerische Fantasie einen cold case lösen kann. Lasst euch überraschen!

Fahndungsplakat Amy allein

FAHNDUNGSPLAKAT SCHENMER 01

 Fahndungsplakat Straten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Criminale-Anthologie Salzburg 2026: jetzt vorbestellen!

13. Jan. 2026
Kategorie: News

Mord und mozartkugel

Die Festspielstadt Salzburg fasziniert: Wolfgang Amadeus Mozart, barocke Herrlichkeit, Weltkulturerbe - Millionen Gäste aus aller Welt lassen sich jedes Jahr begeistern. Doch hat dieses glanzvolle Ambiente auch dunkle Seiten? Findet man Mysteriöses oder kommt gar Unerlaubtes ans Licht, wenn man nur gründlich sucht? 20 namhafte Autorinnen und Autoren des SYNDIKATS haben sich aufgemacht, um im Vorfeld des Festivals CRIMINALE Abgründiges zu erforschen. Das Ergebnis sind 20 kriminell spannende Geschichten aus Stadt und Land Salzburg.

Folgende Autorinnen und Autoren sind mit dabei:

Mina Albich, Sandra Åslund, Volker Backert, Manfred Baumann, Wolfgang Bortlik, Christine Brand, Nadine Buranaseda, Herbert Dutzler, Katharina Eigner, Beate Ferchländer, Heike und Peter Gerdes, Andreas Gruber, Andreas Izquierdo, Lutz Kreutzer, Niemann & Goerz, Robert Preis, Jutta Profijt, Claudia Rossbacher, Gudrun Wieser und Bastian Zach. Die Anthologie Mord und Mozartkugel erscheint am 11.03.2026. Ihr könnt sie vorbestellen.


Blick hinter die Kulissen: Cornelia Härtl über ihre Arbeit in der GLAUSER-Jury

08. Jan. 2026
Kategorie: News
Die vom SYNDIKAT vergebenen GLAUSER-Preise werfen ihre Schatten voraus. Am 4. Februar werden die Nominierten in den Sparten "Roman", "Debütroman", "Kurzkrimi", "Kinderkrimi", "Jugendkrimi" verkündet. SYNDIKATS-Mitglied Cornelia Härtl war 2024 in der Roman-Jury für den GLAUSER 2025. Im ZEITLOS - Magazin für Langen und Egelsbach berichtet sie über ihre Erfahrungen. Hier erfahrt ihr mehr.

Mölltaler Geschichten Festival: jetzt mitmachen!

07. Jan. 2026
Kategorie: News
Grenzenlos lautet das Motto beim Mölltaler Geschichten Festival 2026. Gesucht werden außergewöhnliche, einfallsreiche, unberechenbare Kurzgeschichten. Ihr habt Lust mitzumachen? Einsendeschluss ist der 1. Februar 2026. Die besten Kurzgeschichten werden vom 11.–19. September 2026 präsentiert. Alles über den Wettbewerb erfahrt ihr hier.

KRIMITAG Hamburg: 1.200 Euro für den guten Zweck

05. Jan. 2026
Kategorie: News

Nachlese aus Hamburg. Beim KRIMITAG im Imperial Theater waren für den guten Zweck am Start: Bettina Mittelacher, Michael Thode, Carola Christiansen, Michael Jensen, Eva Almstädt , Manfred Ertel, Anja Marschall, Christoph Elbern und Sophie Bonnet. Moderation: Daniel Kaiser (NDR). Der Erlös in Höhe von 1.200 Euro ging an das "CaFée mit Herz". 


 

 

 

 

 

 

 

 

Das KRIMITAG-Team aus Wien in Bestform: (v. li.) Roul Biltgen, Angel Szivath, Leo Lukas, Petra K. Kungle, Oliver Juli, Daniel Carinsson, Klaudia Zotzmann-Koch, Günter Neuwirth, Jennifer B. Wind, Sabine Kunz, Beate Ferchländer Gert Weidemann, Christian Scherl, Bastian Zach und Mina Albich. 
Foto: Werner Ferchländer

 

 

 

Wir wünschen euch frohe Weihnachten!

22. Dez. 2025
Kategorie: News
Das SYNDIKATS-Team wünscht euch und euren Lieben frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.

KRIMITAG Wien: fulminantes Krimi-Feuerwerk

22. Dez. 2025
Kategorie: News

15 Autorinnen und Autoren kamen am 12.12. zum zweiten Mal in der VHS Favoriten zusammen, um den KRIMITAG WIEN zu feiern. Nach dem bewährten Quicky-Prinzip ergab das ein Feuerwerk im Siebenminutentakt aus Heiterem, Spannendem und auch Nachdenklichem. Das Publikum hatte auf jeden Fall Spaß. Zur guten Laune trug auch das stattliche Buffet bei – alles von den Lesenden Selbstgemachtes, Gepresstes, Gebackenes – und auch unser Buchhändler Christian Ortner war zufrieden und am Ende kamen so 340 Euro für den Weißen Ring an Spenden zusammen. Mit dabei waren: Mina Albich, Raoul Biltgen, Daniel Carinsson, Beate Ferchländer, Petra K. Gungl, Oliver Juli, Sabine Kunz, Leo Lukas, Günter Neuwirth, Christian Scherl, Angela Szivatz, Gert Weihsmann, Jennifer B. Wind, Bastian Zach und Klaudia Zotzmann-Koch. Ein besonderer Dank geht noch an Ronny Rindler, der die Location organisiert hat.



 Gruppenbild Wien

 

 

 

 

 

 

 

Das KRIMITAG-Team aus Wien in Bestform: (v. li.) Roul Biltgen, Angel Szivath, Leo Lukas, Petra K. Kungle, Oliver Juli, Daniel Carinsson, Klaudia Zotzmann-Koch, Günter Neuwirth, Jennifer B. Wind, Sabine Kunz, Beate Ferchländer Gert Weidemann, Christian Scherl, Bastian Zach und Mina Albich. 
Foto: Werner Ferchländer

 

 

 

KRIMITAG Ostfriesland: Krimiquickies für den guten Zweck

22. Dez. 2025
Kategorie: News

Kurz und knackig ging es beim KRIMITAG Ostfriesland zu. In 8-minütigen Lesungen wurde im Krimimuseum in Norden die Vielfalt des Krimi-Genres gezeigt. Christine Becker-Schmid, Elke Bergsma, Matthias Bieling, Jana Jürss, Silke Arends, Peter Gerdes, Halrald Gilbers, Lübbert Haneborger, Andreas Scheepker, Manfred C. Schmidt, Dirk Trost und Martin Windebruch begeisterten die 30 BesucherInnen. Der Erlös des Abends in Höhe von 300 Euro ging an den Weißen Ring



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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