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News

Fine Crime Award für Eva Rossmann

22. Juni 2026
Kategorie: News
Eva Rossmann hat den diesjährigen Fine Crime Award erhalten. Aus der Begründung der Jury: „Mit dem Fine Crime Award 2026 wird Eva Rossmann als eine der prägendsten Stimmen der österreichischen Kriminalliteratur ausgezeichnet. Seit ihrem Debütroman 'Wahlkampf' im Jahr 1999 hat sie das Genre entscheidend mitgestaltet. (...) Ihre Romane verbinden Spannung mit Haltung, gesellschaftlicher Relevanz und literarischer Qualität. Themen wie Macht, Migration, soziale Ungleichheit, Korruption und Extremismus erhalten bei ihr eine starke menschliche Stimme." Wir gratulieren unserem Mitglied ganz herzlich!

Die CRIMINALE kommt nach Bremerhaven: 5. bis 8. Mai 2027

22. Juni 2026
Kategorie: News
Moin moin. Der Austragungsort für die nächste CRIMINALE steht fest! Der große Krimi-Branchentreff mit Tagungen, Seminaren und Lesungen kommt vom 5. bis 8. Mai 2027 nach Bremerhaven. Wir beißen in unser Fischbrötchen und freuen uns! Merkt euch den Termin schon mal vor, wir halten euch auf dem Laufenden. 

Werkstattbericht in der Buchszene: Vanne van Ares

12. Juni 2026
Kategorie: News

Die Buchszene und das SYNDIKAT präsentieren gemeinsam: „Werkstattberichte” von Schreibenden. Wie arbeiten KriminalschriftstellerInnen?
Was inspiriert sie zu ihren Romanen? Welche Marotten quälen sie beim Schreiben?

Diesmal verrät Vanne van Ares, warum Recherche  mehr ist als die halbe Miete und wie bei ihrem zweiten historischen Berlin-Krimi um Kommissar Karl Kron „Ein Schuss Honig” am Ende alle Puzzleteilchen zusammenpassten. Mehr erfahrt ihr hier

 

 

 

Romanwerkstatt in Berlin: jetzt bewerben!

10. Juni 2026
Kategorie: News

Das Brecht-Haus in Berlin bietet wieder eine Romanwerkstatt an. Das Projekt richtet sich an deutschsprachige Autorinnen und Autoren, die schon erste Schritte im literarischen Leben unternommen haben (Publikation eines Buchs oder Theaterstücks/UA, Stipendium/Preis o.ä.) oder eine besondere Begabung erkennen lassen. Ziel der Romanwerkstatt ist es, einen begonnenen Roman im Rahmen der Werkstatt weiterzuentwickeln und im Idealfall fertigzustellen.

Die Treffen finden an vier Wochenenden statt. In einer Gruppe von fünf oder sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden die Texte mit lektorierender Absicht diskutiert. Besonders erwünscht sind literarische Arbeiten, die soziale Aspekte oder politische Tatbestände und Geschehnisse reflektieren. Ein Schwerpunkt der Werkstattgespräche liegt auf dem Aufbau bzw. der Struktur der literarischen Projekte sowie auf Fragen und Strategien politischen Schreibens. Geleitet wird die Werkstatt von Michael Wildenhain, Autor diverser Romane und Theaterstücke. Termine: 1. Wochenende: 03./04. Oktober 2026, 2. Wochenende: 05./06. Dezember 2026, 3. Wochenende: 13./14. Februar 2027, 4. Wochenende: 03./04. April 2027. Exposés können bis 15. Juli 2026 per Post eingereicht werden. Weitere Informationen findet ihr hier


Real Cases und Witziges. Heute: Folge 23 (Teil3)

03. Juni 2026
Kategorie: News

REAL CASES - spannend, kurios, lustig und manchmal unglaublich, aber wahr!

Kann der Vergewaltiger und Mörder von Amy Lopez nach 31 Jahren ermittelt werden?

Teil 3: Warum wird dieser Fall noch einmal in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“ ausgestrahlt?


 Real Cases 23 Teil3

 

 

 

 


 


In den beiden vorangegangen Artikeln berichtete ich über den bis zum heutigen Tag ungeklärten Mord an der jungen amerikanischen Touristin Amy Lopez am 26. September 1994, wie ich diesen cold case mit dem Fall einer in Kanada vermissten jungen Frau verknüpft und in meinem Kriminalroman VERSCHWUNDEN bereits 2018 „literarisch gelöst“ habe.

Heute blicke ich auf meine Kollegin Simone Röder, die diesen Fall im September 2025 erneut in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY ungelöst“ präsentierte. Der aufmerksame Leser stellt sich die Frage, ob sich denn Zeugen nach über 30 Jahren noch daran erinnern können, was sie am 26. September 1994 in Tatortnähe beobachtet haben. Aber es gibt gute Gründe auch nach über 30 Jahren die Bevölkerung in einer Öffentlichkeitsfahndung um Mithilfe zu bitten und diese Gründe möchte ich kurz darlegen:

Verbesserte Untersuchungsmethoden zur Generierung einer DNA-Spur

Bei der erneuten Auswertung wurden an den Asservaten männliche DNA-Spuren gefunden und es handelt sich dabei vermutlich um den letzten Zeugen bzw. mutmaßlichen Täter. Während die Kriminaltechniker vor 30 Jahren für eine Auswertung viel Blut benötigten, genügten später einige Blutstropfen und heute kann eine DNA-Spur über kleinste Hautschuppen generiert werden. Nach der Auswertung dieser DNA wurden mehr als 300 (!) Zeugen und Verdächtige erneut vorgeladen und um eine DNA-Probe gebeten. Ohne Ergebnis. Nun wurde der Fall in der ZDF-Fahndungssendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" nochmal vorgestellt und die Polizei erwartet durch die Sendung neue Hinweise und natürlich „den heißen Tipp“ zur Überführung des Täters zu erhalten.

Erhöhung der Belohnungssumme

Außerdem wurde die Belohnungssumme von ursprünglich 2.500 Euro (5.000 DM) auf 10.000 Euro angehoben und die Polizei erhofft sich durch die erhöhte Summe einen Anreiz für mögliche „Mitwisser“

Veröffentlichung der Fotos mit Gegenständen mit direktem Tatbezug

Nach dem Mord hatte der Täter mehrere persönliche Gegenstände des Opfers mitgenommen: eine Brille mit brauner Fassung, ein silbernes Armkettchen aus groben Gliedern, eine silberfarbene Timex-Digitaluhr mit beschädigtem Armband, weiße Nike-Sportschuhe „Cross Trainer Low“, Gr. 39 mit pinkfarbenen Details sowie eine weiße Bauchtasche mit Travellerschecks und Dollarnoten. Diese Objekte könnten noch heute im Besitz des Täters sein. Die Fotos stammen aus dem Besitz der Familie Lopez und Vergleichsbildern der Gegenstände, die der Täter einbehalten habe. Nach Aussage von Kriminalhauptkommissarin Simone Röder ist es nicht ungewöhnlich, dass Sexualstraftäter Gegenstände des Opfers an sich nehmen, damit sie sich lebhafter an die Tat erinnern können und es könnte sein, dass diese Gegenstände Personen aufgefallen sind, die im Umfeld des Täters leben oder gelebt haben. Die Fotos wurden erst jetzt aus ermittlungstaktischen Gründen veröffentlicht., da diese Gegenstände direkt mit der Tat in Verbindung stehen und man bislang kein sogenanntes "Täterwissen" preisgeben wollte. Solange wir kein Täterwissen veröffentlichen, können wir bei späteren Vernehmungen die Aussagen von Verdächtigen (und „kranken“ Trittbrettfahrern, die sich gerne als Täter präsentieren) überprüfen. Erst durch den Fortschritt der Kriminaltechnik und die Möglichkeit, eine bereits gesicherte DNA-Spur als Beweis einzusetzen, konnten die Fotos ohne Gefährdung einer Beweisführung veröffentlicht werden.

Bekanntgabe des Täterprofils

Die Ermittlungen ergaben laut Polizei folgendes Täterprofil: Einzeltäter zwischen 18 und 35 Jahren, ohne persönlichen Bezug zum Opfer, mit Vorerkenntnissen in Gewalt- oder Sexualdelikten. Er habe vermutlich einen starken regionalen Bezug zum Tatort gehabt, zum Beispiel durch Arbeit, Wohnort oder familiäre Bindungen, möglich ist aber auch, dass der Täter später wegzog, um unentdeckt zu bleiben.

Nachdem der Fall in der ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... " ausgestrahlt wurde gingen bei der Polizei teilweise konkrete Hinweise auf einen möglichen Täter und über bis dato nicht angezeigte Sexualdelikte in diesem Zeitraum ein, woraus sich auch eine Spur zum Täter ableiten ließe.

Simone Röder hofft den Mord an Amy noch klären zu können und das erscheint nicht unrealistisch, denn ich kann mich an einen Fall erinnern, als wir nach über 30 Jahren den Mord an zwei jungen Frauen klären konnten. Die beiden waren nach einem Diskothekenbesuch spurlos verschwunden und als wir ihre Leichen fanden, wurde bei der Obduktion festgestellt, dass beide Opfer vor ihrer Ermordung sexuell missbraucht wurden. Die jungen Frauen waren - wie Amy Lopez - „Zufallsopfer“, denn wir konnten auch hier keinerlei Beziehung zwischen Täter und Opfer herstellen. Da es sich bei Mordfällen (nicht nur beim Femizid) überwiegend um Beziehungsdelikte handelt werden die meisten (der Polizei bekanntgewordenen) Mordfälle aufgeklärt. Im Fall der beiden jungen Frauen führte uns drei Jahrzehnte später ein Treffer in der DNA-Analysedatei auf die Spur des Täters: ein Fernfahrer, der die beiden Anhalterinnen mitgenommen hatte.  Der Mann konnte verurteilt werden, denn „Mord verjährt nicht“.

Anmerkungen: In der DNA-Analysedatei des BKA werden genetische Fingerabdrücke von bekannten Personen (sogenannte Personendatensätze) und unbekannte DNA-Spuren an einem Tatort (sogenannte Spurendatensätze) registriert und regelmäßig abgeglichen. So kann ein bis dato unbekannter Täter (der vor seiner Tat nicht erkennungsdienstlich behandelt wurde) noch Jahre später nach einer erneuten Straftat für seine erste Tat zur Verantwortung gezogen werden.


 

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Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern: jetzt mitmachen

27. Mai 2026
Kategorie: News
Beim Literaturpreis Mecklenburg-Vorpommern mitmachen dürfen AutorInnen ab 18 Jahren, deren Lebensmittelpunkt in Mecklenburg-Vorpommern liegt, die in MV aufgewachsen oder geboren sind oder mindestens drei Jahre hier gewohnt, studiert bzw. gearbeitet haben.  Sie können bis zu 10 unveröffentlichte Textseiten aus den Bereichen Prosa, Dramatik, Lyrik einreichen (keine Bilderbücher und keine Kinderliteratur). Dotierung: Hauptpreis: einmonatiger Arbeitsaufenthalt im Künstlerhaus Lukas in Ahrenshoop im Oktober 2027 mit einem Stipendium in Höhe von 3.000 Euro; zwei Publikumspreise: jeweils 500 Euro. Einsendeschluss ist der 14. Juni 2026.

MordsZeit: Kurzkrimis für den guten Zweck als CRIMINALE-Sonderedition

20. Mai 2026
Kategorie: News

Wir finden: Das ist eine mordsmäßgig gute Idee! Einmal im Jahr erscheint die „MordsZeit” der österreichischen KrimiAutorInnen. Die Anthologie umfasst 42 fesselnde 5-Minuten-Krimis, jede Geschichte wird begleitet von einer Illustration der Künstlerin Karina Pfolz. Der Reinerlös aus den Buchverkäufen geht an die Österreichische Kinderkrebshilfe. Anlässlich der CRIMINALE in Salzburg ist der 4. Band der MordsZeit als Sonderedition erschienen. Jetzt zugreifen und Hochspannung für den guten Zweck erleben. Schaut mal hier: https://www.das-syndikat.com/buecher/titel/mordszeit-4.html

Unser Tipp gegen den CRIMINALE Blues: Livestream schauen!

15. Mai 2026
Kategorie: News
War das schön! Spannende Lesungen, gute Gespräche, eine tolle Stadt. Zack, alles vorbei. Ihr habt den CRIMINALE Blues? Dann haben wir was für euch. Den Livestream zum In-Erinnerungen-Schwelgen. Viel Spaß!

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